{"id":1354,"date":"2019-10-14T12:11:55","date_gmt":"2019-10-14T10:11:55","guid":{"rendered":"http:\/\/spdwoelfersheim.de\/?p=1354"},"modified":"2021-01-12T13:35:51","modified_gmt":"2021-01-12T11:35:51","slug":"arbeitsplaetze-wohnungsdruck-und-touristische-attraktivitaet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/spdwoelfersheim.de\/?p=1354","title":{"rendered":"Arbeitspl\u00e4tze, Wohnungsdruck und touristische Attraktivit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Stark verwundert \u00fcber das Scheuklappendenken der Wetterauer und Gie\u00dfener Gr\u00fcnen zeigten sich die drei B\u00fcrgermeister Adolf Ludwig (Limeshain), Michael G\u00f6llner (Hammersbach) und Eike See (W\u00f6lfersheim). Das RheinMain-Gebiet wachse immer weiter, Wohnraum werde durch das begrenzte Angebot immer teurer und die Verkehrsdichte auf den Autobahnen nehme immer st\u00e4rker zu. \u201eWer einen Baustopp fordert schadet damit allen Menschen in der Region,\u201c sind sich die B\u00fcrgermeister einig und begr\u00fcnden dies anhand mehrerer Beispiele.   <\/p>\n<p>In der Mitteilung sprechen die Gr\u00fcnen unter anderem davon, dass durch die regionale Ansiedlung von Logistikzentren keine neuen Arbeitspl\u00e4tze entstehen. \u201eDiese Aussage kann man so nicht stehen lassen\u201c, so G\u00f6llner. \u201eIn dem interkommunalen Gewerbegebiet der Kommunen Hammersbach, B\u00fcdingen und Limeshain werden hunderte neue Arbeitspl\u00e4tze geschaffen. Alleine bei ID-Logistics, die seit wenigen Monaten erst in Betrieb sind, geht die Anzahl der bereits neu geschaffenen Stellen auf die 200 zu. Weitere Stellenausschreibungen  werden permanent ver\u00f6ffentlicht. Das tut den Kritikern weh und sie versuchen, die Arbeitspl\u00e4tze, schlecht zu reden.\u201c Sein Kollege Ludwig erg\u00e4nzt: \u201eDies ist nicht nur in unserem interkommunalen Gewerbegebiet direkt an der A45 der Fall, sondern zum Beispiel auch bei der Ansiedlung von Otto in Gie\u00dfen. Hier sollen sogar 1.000 neue Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und nicht von anderen Standorten verlegt werden\u201c. In W\u00f6lfersheim schaut es anders aus, dort werden die Arbeitspl\u00e4tze von zwei Lagerstandorten in einem neuen Gro\u00dflager zusammengelegt. W\u00fcrde das Lager dort nicht entstehen, w\u00fcrde es vermutlich noch n\u00e4her in das Zentrum des Ballungsraumes verlegt werden, was eine noch st\u00e4rkere Belastung der Verkehrswege in Richtung Frankfurt zur Folge h\u00e4tte.  Zu der von den Gr\u00fcnen genannten Kritik am erh\u00f6hten Verkehrsaufkommen vor Ort \u00e4u\u00dfert sich der W\u00f6lfersheimer B\u00fcrgermeister See ebenfalls eindeutig: \u201eWo, wenn nicht an der A45, machen Arbeitspl\u00e4tze im Logistikbereich denn Sinn? Auf der A5 herrscht fast jeden Tag Stau, und jeder Arbeitnehmer, der im Berufsverkehr nicht Richtung Frankfurt pendeln muss, ist froh dar\u00fcber, wohnortnahe Arbeitspl\u00e4tze auf dem Land zu finden.\u201c<\/p>\n<p>Der W\u00f6lfersheimer B\u00fcrgermeister See bezieht in diesem Zusammenhang klar Stellung zu der von den Gr\u00fcnen kritisierten Automatisierung der Logistikzentren: \u201eIch habe mir im Laufe der letzten zwei Jahre verschiedene alte und neue Lagerstandorte angeschaut und mich ausf\u00fchrlich mit den dortigen Mitarbeitern unterhalten, die t\u00e4glich mehrere tausend Kilogramm von A nach B kommissionieren. In der heutigen Zeit sind moderne L\u00e4ger hochautomatisiert. Nur so k\u00f6nnen Arbeitsabl\u00e4ufe effizient f\u00fcr die Unternehmen und vor allem auch ergonomisch f\u00fcr die Mitarbeiter abgebildet werden. Dies erleichtere gerade \u00e4lteren Arbeitnehmern das k\u00f6rperliche Arbeiten bis zum Renteneintritt und biete zudem auch hochqualifizierte Arbeitspl\u00e4tze im IT-Bereich.\u201c Auf die von den Gr\u00fcnen ge\u00e4u\u00dferten Bedenken in Sachen Umweltschutz erl\u00e4utert Michael G\u00f6llner: \u201eKein Bauvorhaben wird in Hessen ohne ausf\u00fchrliche Umweltgutachten genehmigt. Egal an welcher Stelle gebaut wird, bei jeder Entscheidung werden unz\u00e4hlige Gutachten erstellt, die durch die Umweltbeh\u00f6rden bei Land und Kreis gesichtet und genehmigt werden m\u00fcssen. Ohne diese Genehmigungen wird auch nicht gebaut\u201c. Nicht zu vergessen seien die Ausgleichsma\u00dfnahmen, die bei einem solchen Projekt notwendig sind. Sein Limeshainer Kollege Ludwig erg\u00e4nzt: \u201cDass die Gr\u00fcnen behaupten, dass durch die Schaffung dieser Arbeitspl\u00e4tze unsere Region an touristischer Attraktivit\u00e4t verliert, ist meiner Meinung nach komplett an den Haaren herbeigezogen. Die Wetterau und der Main-Kinzig-Kreis profitieren touristisch von einem gut ausgebauten Radwegenetz oder lokalen Sehensw\u00fcrdigkeiten. Die touristische Attraktivit\u00e4t wird nicht geschm\u00e4lert, wenn 50 Meter von der Autobahn eine Logistikhalle steht\u201c.<\/p>\n<p>Einig sind sich alle drei B\u00fcrgermeister darin, dass der von den Gr\u00fcnen geforderte Baustopp f\u00fcr die Region in Zeiten von hohen Mieten und einer gut laufenden Konjunktur der falsche Weg ist. \u201eWir k\u00f6nnen und wollen, gerade in der heutigen Zeit, sowohl bezahlbaren Wohnraum, als auch Arbeitspl\u00e4tze vor Ort schaffen. Als verantwortungsvolle B\u00fcrgermeister betrachten wir dies als eine unserer wichtigsten Aufgaben,\u201c so Ludwig, G\u00f6llner und See. Sie erg\u00e4nzen jedoch auch, dass ein verantwortungsvolles Handelt mit Ressourcen wichtig ist, aber nicht zu einem aggressiven \u00d6ko-Populismus f\u00fchren darf. \u201eWir sind uns alle einig, dass wir etwas gegen den Klimawandel unternehmen m\u00fcssen. Gleichzeitig sind wir eine wachsende Region und wir m\u00fcssen zur Kenntnis nehmen, dass viele Menschen bequem online oder in Superm\u00e4rkten einkaufen.  Dazu ist es notwendig, dass neue, effiziente Technologien und energieeffiziente Logistikzentren investiert wird? Wer sich gegen ein Logistikzentrum und eine Bebauung wehrt, der muss sich auch \u00fcber die Folgen im Klaren sein und sein eigenes Konsumverhalten hinterfragen. Anstatt einer sachlichen Auseinandersetzung ist von den Wetterauer und Gie\u00dfener Gr\u00fcnen lediglich der \u00fcbliche \u00d6ko-Populismus zu vernehmen, der auf Verhinderung abzielt, versucht Menschen mit Angst f\u00fcr sich zu gewinnen und keinerlei Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft bietet,\u201c schlie\u00dfen die drei B\u00fcrgermeister ab. Wer sich in Ruhe \u00fcber die geplanten Projekte in Hammersbach und W\u00f6lfersheim informieren m\u00f6chte, findet umfangreiche Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.gewerbegebiet-limes.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">www.gewerbegebiet-limes.de<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.rewe-woelfersheim.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">www.rewe-woelfersheim.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stark verwundert \u00fcber das Scheuklappendenken der Wetterauer und Gie\u00dfener Gr\u00fcnen zeigten sich die drei B\u00fcrgermeister Adolf Ludwig (Limeshain), Michael G\u00f6llner (Hammersbach) und Eike See (W\u00f6lfersheim). 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